Tagesstätte

im psychosozialen Zentrum

Ansprechpartnerin:
Frau Cornelia Frambach, Dipl.-Pädagogin

 

Rahmenbedingungen:

Unsere Tagesstätte bietet 32 teilstationäre Betreuungsplätze für chronisch psychisch erkrankte erwachsene Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kassel. Sie ist montags, dienstags, mittwochs und donnerstags von 9.00 bis 17.00 Uhr, freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Die Tagesstätte ist eingebettet in das Psychosoziale Zentrum, das Beratungsangebot der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle und des Betreuten Wohnens, das „Haus am Sälzerhof“ (Wohnheim im Wohnverbund).

 

Personenkreis und Aufnahmekriterien:

Unser Angebot ist begrenzt auf Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Kassel, die wegen einer chronischen psychischen Erkrankung Anspruch auf Eingliederungshilfe gem. §§ 53, 54 Abs.1 Satz 1 SGB XII haben, und die nicht älter als 65 Jahre sind.

Wer zur Vereinsamung neigt, sich alleine nur unregelmäßig ernährt oder häufig nicht weiß, wie er seinen Tag zufriedenstellend füllen kann, ist bei uns gut aufgehoben.
Wir sind keine Einrichtung der Suchtkrankenhilfe.

 

Grundsätze und inhaltliche Gestaltung:

Wir bieten ein an den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen orientiertes und differenziertes Angebot zur Tagesgestaltung und Förderung an. Fortlaufend abgestimmte Rehabilitationsziele sind die Basis jeder Betreuungsvereinbarung.

Wir tun etwas für die psychische Stabilität unserer Besucherinnen und Besucher, für ihre Integration in die Gemeinschaft und für ihre persönliche Entwicklung.

Unser tagesgestaltendes Angebot ist geeignet

  • zu lernen, sich in einer Gruppe wohl zu fühlen,
  • eine Regelmäßigkeit in den Tagesablauf zu bringen,
  • die alltagspraktischen Kompetenzen zu entwickeln,
  • Freizeitgestaltung zu lernen,
  • seine Interessen und Fähigkeiten an kreativem, hauswirtschaftlichem und handwerklichem Tun (wieder) zu entdecken,
  • Selbstvertrauen zu entwickeln
  • zu erproben, ob hinsichtlich Konzentrationsvermögen, Belastbarkeit, Pünktlichkeit usw. eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben (WfB o.ä.) infrage kommt.

Wir sind eine von der Kassenärztlichen Vereinigung anerkannte Ergotherapiepraxis.
Auf ärztliche Verordnung von Ergotherapie ist die Teilnahme an ambulanter Ergotherapie an bis zu drei Machmittagen wöchentlich möglich. Es können dadurch Wartezeiten auf einen Tagesstättenplatz überbrückt werden.
Durch den Verkauf von Erzeugnissen der Arbeits- und Beschäftigungstherapie auf Basaren und Festen können wir eine begrenzte Zuverdienstmöglichkeit anbieten.

 

Kostenträger:

Kostenträger ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen. Eine Kostenübernahme muss für jeden einzelnen Besucher beantragt werden. Ein individueller Rehabilitationsplan ist die Grundlage der Beantragung, er wird zusammen mit den Klientinnen und Klienten erstellt.
Die Kostenübernahme beinhaltet auch die Übernahme der Fahrtkosten (Monatskarte KVG).

Zur genaueren Information und Beratung:

In unserer Sprechstunde erfahren Sie näheres über die Aufnahmebedingungen und das Angebot. Sie können vor einer Entscheidung an einem Probetag teilnehmen.

Wenden Sie sich bitte an

Frau Cornelia Frambach, Diplom-Pädagogin.
Telefon: 0561-209860

   
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