Tagesstätte

im psychosozialen Zentrum

Ansprechpartnerin:
Frau Mareike Pommerening, Dipl.-Sozialarbeiterin

 

Rahmenbedingungen:

Unsere Tagesstätte  ist eingebettet in das Psychosoziale Zentrum, welches zudem das Angebot der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle, das Betreute Wohnen und ein Wohnheim umfasst.

Die Tagesstätte bietet 38 teilstationäre Betreuungsplätze für chronisch psychisch erkrankte erwachsene Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kassel. Davon sind sechs Plätze für eine spezifische Besuchergruppe mit einem besonderen Förderschwerpunkt eingerichtet, mit einem stundenweisen Beschäftigungsprogramm, arbeitsähnlichen Strukturen und einer Zuverdienstmöglichkeit.

Die Tagesstätte ist montags, dienstags, mittwochs und donnerstags von 9.00 bis 17.00 Uhr, freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

 

 

Personenkreis und Aufnahmekriterien:

Unser Angebot ist begrenzt auf Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Kassel, die wegen einer chronischen psychischen Erkrankung Anspruch auf Eingliederungshilfe gem. §§ 53, 54 Abs.1 Satz 1 SGB XII haben, und die nicht älter als 65 Jahre sind.

Wer zur Vereinsamung neigt, sich alleine nur unregelmäßig ernährt oder häufig nicht weiß, wie er seinen Tag zufriedenstellend füllen kann, ist bei uns am richtigen Platz.
Wir sind keine Einrichtung der Suchtkrankenhilfe.

 

Grundsätze und inhaltliche Gestaltung:

Wir bieten ein an den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen orientiertes und differenziertes Angebot zur Tagesgestaltung und Förderung der Teilhabe an. Fortlaufend abgestimmte Rehabilitationsziele sind die Basis jeder Betreuungsvereinbarung.

Wir unterstützen die  Besucher und Besucherinnen der Tagesstätte dabei, sich psychisch zu stabilisieren, sich persönlich weiter zu entwickeln und am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben.

Unser tagesgestaltendes Angebot ist geeignet

  • zu lernen, sich in einer Gruppe wohl zu fühlen,
  • eine Regelmäßigkeit in den Tagesablauf zu bringen,
  • die alltagspraktischen Kompetenzen zu entwickeln,
  • Freizeitgestaltung zu lernen,
  • seine Interessen und Fähigkeiten an kreativem, hauswirtschaftlichem und handwerklichem Tun (wieder) zu entdecken,
  • Selbstvertrauen zu entwickeln
  • zu erproben, ob hinsichtlich Konzentrationsvermögen, Belastbarkeit, Pünktlichkeit usw. eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben (WfB o.ä.) infrage kommt.

Auf ärztliche Verordnung von Ergotherapie ist die Teilnahme an ambulanter Ergotherapie. Es können dadurch Wartezeiten auf einen Tagesstättenplatz überbrückt werden.

 

Kostenträger:

Kostenträger ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen. Eine Kostenübernahme muss für jeden einzelnen Besucher beantragt werden. Ein individueller Rehabilitationsplan ist die Grundlage der Beantragung, er wird zusammen mit den Klientinnen und Klienten erstellt.
Die Kostenübernahme beinhaltet auch die Übernahme der Fahrtkosten (Monatskarte KVG).

Zur genaueren Information und Beratung:

In unserer Sprechstunde erfahren Sie näheres über die Aufnahmebedingungen und das Angebot. Sie können vor einer Entscheidung an einem Probetag teilnehmen.

Wenden Sie sich bitte an

Frau Mareike Pommerening, Diplom-Sozialarbeiterin.
Telefon: 0561-209860

   
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