Psychosoziale Beratung für Arbeitsuchende

 

Worum geht es?

Das Zweite Sozialgesetzbuch (SGB II) bindet den Rechtsanspruch auf Arbeitslosengeld 2 an die Bedingung, dass der Anspruchsberechtigte sich um Arbeit bemüht.

Wenn es jemandem zu schlecht geht, um diese Anforderung zu erfüllen, oder wenn er/sie zu viele Probleme hat, sieht das Gesetz Hilfestellungen vor (§ 16 SGB II).

Deren Ziel ist, durch die Bewältigung von Lebensproblemen letztlich auch die Erfolgsaussichten der Arbeitssuche zu verbessern.

Zu diesen Hilfestellungen gehört die psychosoziale Beratung.

 

Die Aufgabe der psychosozialen Beratung:

Wenn seelische Probleme übermächtig werden, oder wenn eine schwierige Lebenslage unlösbar erscheint, ist es mitunter nützlich, jemanden zum Reden zu haben.

  • Jemanden, der zuhört.
  • Jemanden, der sich bemüht zu verstehen.
  • Jemanden, der die Ruhe bewahrt.
  • Jemanden, der mitdenkt.
  • Jemanden, der helfen kann, die Situation unter einem neuen Blickwinkel zu betrachten und neue Perspektiven zu entdecken.
  • Jemanden, der hilft, die Gedanken zu ordnen und Schritt für Schritt voranzukommen.

Einen solchen Gesprächspartner oder eine solche Gesprächspartnerin bietet die psychosoziale Beratung.

 

Wie kommt die Beratung zu Stande?

Die psychosoziale Beratung wird zwischen dem Anspruchsberechtigten und seinem Ansprechpartner im Job-Center oder dem Sozialamt vereinbart. Die Initiative kann dabei von Ihnen selbst ausgehen.

Die Beratung wird in die Eingliederungsvereinbarung aufgenommen, wenn sie ein geeignetes Mittel zu sein scheint, der Problemlage des Anspruchsberechtigten gerecht zu werden.

Sie wird vom Job-Center, sowie dem Sozialamt, finanziert und von Mitarbeitern des Ludwig-Noll-Vereins durchgeführt und umfasst

  • drei bis fünf Gesprächstermine zur Problemklärung und
  • bis zu 25 Termine zur Problembearbeitung.

 

Terminvergabe:

Terminvergabe zur psychosozialen Beratung (nach SGB II) erfolgt telefonisch über die Verwaltung des LNV.

Tel.: 0561/209860

 

   
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